Fürther Zeitzeugenprojekt

Das Stadtarchiv führt zur Bewahrung der Erinnerung Fürths die Befragung von Zeitzeugen durch. Ziel des Projektes ist es, die Geschichte der Stadt Fürth für die Zukunft zu bewahren. Dazu gehört nicht nur die Aufbewahrung schriftlicher Unterlagen aus der Verwaltung, von Vereinen oder Firmen, sondern auch die gezielte Befragung von Einzelpersonen mit Hilfe eines Fragebogens. Das Endprodukt soll eine umfangreiche Sammlung der Erinnerungen von Fürther Bürgerinnen und Bürgern sein, die der Heimatforschung zugänglich gemacht wird. Es geht dabei weniger um Familiengeschichte, sondern vielmehr um die Geschichte der Kleeblattstadt.
Die Erschließung soll sowohl über die jeweiligen Namen, die Zeit sowie über Institutionen (z.B. Firmen, Dienststellen der Stadt) erfolgen. Der Schwerpunkt der ersten Befragungsreihe wird die NS- und die Nachkriegszeit sein. Wichtig sind nicht nur hervorgehobene Einzelereignisse und Anekdoten, sondern auch das Alltagsleben. Selbstverständlich besteht keine Pflicht, alle Punkte des Fragebogens zu beantworten, was aber sehr wünschenswert wäre, um ein möglichst umfassendes und authentisches Bild zu erhalten. Grundsätzlich ist die Teilnahme jedes Fürthers und jeder Fürtherin denkbar, da eben auch das Alltagsleben eine Rolle bei der Überlieferung spielen soll und nicht nur – aber auch – politische, sportliche und wirtschaftliche Höhepunkte oder Besonderheiten.
Potentielle Interessenten werden schon jetzt gebeten, ihre Kontaktdaten beim Archiv zu hinterlegen. Sie erhalten einen Fragenbogen (Muster rechte Spalte) mit der Bitte um möglichst ausführliche Beantwortung. Die Auswertung, Prüfung und letztendliche Zugänglichmachung erfolgt ab Herbst 2011. Bitte setzen Sie sich vor einer Bearbeitung des Fragebogens unbedingt mit dem Stadtarchiv in Verbindung.
Auf Wunsch sind wir Ihnen in einem persönlichen Gespräch gerne bei der Beantwortung der Fragen behilflich.


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